• Stephan Klenzmann

Stadt Netphen schließt sich der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ an

Der Stadtrat hat auf einen Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, am Haupteingang des Rathauses und am Eingang des Bürgerbüros entsprechende Schilder anzubringen und damit ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Stadt Netphen zeigt somit gemeinschaftlich eine klare Kante gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Benachteiligung und macht sich stark für gegenseitigen Respekt, Toleranz, Vielfalt und Demokratie.

Gemeinsam mit dem regionalen Botschafter der Initiative, Stephan Klenzmann, sowie Vertreter:innen aus Verwaltung und Politik, den Schülervertreter:innen und Schulleitungen der weiterführenden Schulen und den Einrichtungsleiter:innen der städtischen Jugendtreffs brachte Bürgermeister Paul Wagener die Schilder offiziell an den beiden Eingängen des Rathauses an.


„Da die Grenzen des Sagbaren und Konfliktlinien bewusst verschoben werden, entstehen immer mehr Scharniere und fließende Übergänge von Alltagsdiskriminierungen bis hin zum Rechtsradikalismus. Wir brauchen daher wieder eine deutliche Abgrenzung zum Rechtsradikalismus“, so Stephan Klenzmann. „Es ist wichtig, über Diskriminierungen jeglicher Art zu sensibilisieren. Wir brauchen mehr Selbstreflexion. Jede:r sollte sich fragen, was kann ich tun und wie kann ich mich verhalten, um diese Welt ein Stück zu verbessern.“


„Solche Initiativen sind heute mehr denn je notwendig. Damit verteidigen wir auch unser Grundgesetz, das Wertschätzung und Menschenwürde ganz besonders betont. Jede Ideologie oder auch Religion, jeder –ismus, der den Menschen in Wertekategorien einordnet oder gar als lebensunwert bezeichnet, lehnen wir ab. Das darf bei uns keinen Platz haben“, so Bürgermeister Paul Wagener.


Die Vertreter:innen der Politik und auch die Schülerinnen und Schüler waren sich in ihren Statements einig, dass die Initiative jede Form der Benachteiligung meine, dieses Thema alle etwas angehe und unbedingt sichtbar gemacht werden müsse. Wichtig sei Kommunikation und mit Courage nach vorne zu gehen.