Respekt! im Neuen Rathaus in Leimen

Ich bin 2017 in die SPD eingetreten, um ein Zeichen gegen rechts zu setzen, gegen Hass und Hetze. Denn ich weiß, wie es ist: Ich bin blind und extrem hörbehindert und habe ein Herz für benachteiligte Gruppen. Im Dezember 2019 wollte nun die AfD die Stadt Frankfurt verklagen – wegen des Respekt-Schilds am Rathaus. Sofort wusste ich: So ein Schild brauchen wir auch in Leimen. Doch als ich das Schild hatte, kam der erste Corona-Lockdown. Wir von der SPD verschoben deshalb die Respekt-Aktion, da sie damals einfach verpufft wäre.

Dann hörte ich die kleine Tochter des ermordeten George Floyd im Radio: „My Daddy changed the world.“ („Mein Papa hat die Welt verändert.“) Es rührte mich zu Tränen. Der richtige Augenblick für die Respekt-Aktion! Schon innerhalb einer Woche hatte der SPD-Faktionssprecher, Dr. Peter Sandner, die Zusage von Oberbürgermeister Hans D. Reinwald und aller Gemeinderatsfraktionen. Am 29.Juli kamen schließlich Vertreter der vier Fraktionen und die Presse zum Neuen Rathaus, OB Reinwald hielt eine Ansprache. Und feierlich enthüllten der OB und ich das Schild im Eingangsbereich. Ein deutliches Zeichen gegen Rassismus!

Text von Elisabeth Auer

Schild am Neuen Rathaus in Leimen (Baden)
Dr. Peter Sandner und die Initiatorin Elisabeth Auer
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