Punkte für mehr Respekt im Betrieb

Mitmach-Idee 3

Überlegt Euch, was respektvolles Miteinander im Betrieb ausmacht und legt dies in konkreten Punkten fest.

Ein Beispiel für verbindliche Regeln des respektvollen Miteinanders im Betrieb und den Umgang mit fremdenfeindlichen und diskriminierenden Äußerungen zeigen die 10 Punkte für mehr Respekt im Mercedes-Benz Werk Wörth:

  • 1. Sei vorbereitet wenn in Deinem Arbeitsumfeld rassistsiche und diffamierende Äußerungen oder Gedankengut verbreitet werden. Überlege Dir vorher, wie Du reagierst und argumentierst.
  • 2. Bleib ruhig Konzentriere Dich auf Deine Argumente. Lasse Dich nicht von Deinen Gefühlen wie Ärger oder Abscheu ablenken
  • 3. Handele sofort Reagiere sofort und warte nicht darauf, dass andere was sagen. Je länger Du zögerst, desto schwieriger wird es, einzuschreiten.
  • 4. Erzeuge Aufmerksamkeit Sprich laut und deutlich, damit die Kolleg(inn)en mitbekommen, was passiert ist.
  • 5. Halte zum Opfer Erkläre Dich solidarisch mit dem oder den Opfern rassistischer Äußerungen oder Anfeindungen
  • 6. Verunsichere den Täter Erkläre, dass Rassisten im Werk keine Freunde haben, dass der Täter alleine ist. Hole Dir die Zustimmung Deiner Kollegen/innen.
  • 7. Wende keine Gewalt an Fasst den Täter nicht an, richtet keine Gegenstände oder Werkzeige auf ihn. Gebt dem Täter keine Möglichkeit der Eskalation.
  • 8. Provoziere nicht Drohe nicht mit Gewalt, kritisiere das Verhalten und das Gedankengut, nicht aber die Person des Täters. Stelle klar, dass Du so ein Verhalten nicht dulden kannst.
  • 9. Mach den Vorfall zum Thema des Gruppengesprächs Erkläre, warum Du so reagiert hast, was genau passiert ist, lass keinen Raum für Spekulationen oder beschönigende Reden des Täters. Stelle klar, dass Du so ein Verhalten nicht dulden kannst.
  • 10. Melde den Vorfall Deinen Vorgesetzten Wir im Werk Wörth und GLC dulden weder Schmierereien noch rechte Propaganda oder andere Ausdrucksweisen, dies hat Konsequenzen für den Täter. Du bist nicht verantwortlich für die daraus resultierenden Maßnahmen, sondern nur der Täter allein durch sein Verhalten.