Woche gegen Rassismus beim GLC Germersheim

4075 Tage: Gedenken an die Opfer des NSU

Mit der Ausstellung „4075 Tage - NSU Morde und deren Tatorte“ und der Schweigeminute am 4. März 2020 setzten engagierte Kolleg*innen im Werk Wörth ein Zeichen gegen Rassismus. Die Ausstellung bot vom 2. bis 6. März 2020 Gelegenheit, die Tatorte der NSU-Morge„4075 Tage – NSU Morde und deren Tatorte“ in der Cafeteria des Werkes Wörth zu besuchen.

Die Ausstellung war gut besucht..

Vielen Dank für Euren Besuch, Euer Interesse und Euer Innehalten. Dank auch an die Schreinerei des TE/OIK für die Anfertigung der Staffeleien.  
 
Wir schauten uns die Ausstellung am 6. März 2020 zusammen mit Gerald Jank, Dr. Matthias Jurytko, Matthias Herwarth, Peter Ohler und unseren Respektbotschaftern Frank Hauck und Hellgard Penno an. Dabei waren wir uns einig: Es ist wichtig, aufmerksam zu machen. Denn rechte Gewalt, Hass und Hetze haben in unserer Gesellschaft und unserem Werk nichts verloren. Wir stehen für ein respektvolles Miteinander, für Toleranz, Vielfalt und Menschlichkeit!

Mit über 300.000 Beschäftigten aus rund 160 Nationen verteilt auf fünf Kontinente ist Daimler eine lebendige Mischung aus Kulturen, Kompetenzen und Lebensweisen. Allein im Werk Wörth arbeiten Kolleginnen und Kollegen aus rund 70 Nationen zusammen, um jeden Tag gemeinsam das Beste zu geben. Und der Erfolg gibt uns Recht. Es ist unsere Vielfalt, die uns zu dem macht, was wir sind, die uns wachsen lässt und besser macht.
 
Wie wichtig es ist, sich dies immer wieder zu verdeutlichen, zeigt das Attentat von Hanau am 20. Februar 2020. Ein rassistisch motivierter Akt, der uns bestürzte und fassungslos machte. Mit einer Schweigeminute am 4. März 2020 gedachten wir zusammen der Opfer und drückten den Angehörigen unsere Anteilnahme aus. Zugleich setzten wir ein Zeichen gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander. Vielen Dank für Euer stilles Bekenntnis.

Die Ausstellung „4075 Tage - NSU Morde und deren Tatorte“ wird auch in der Betriebskantine des GLC Germersheim von unseren Respektbotschaftern Frank Hauck und Hellgard Penno begleitet.