Rund 1800 Menschen feiern ein Fest für Demokratie und Solidarität

Am 21. März 2019, anläßlich des internationalen Tages gegen Rassismus, haben sich in Salzgitter IG Metall, Betriebsleitungen, Vereine, Verbände und Schulen zusammengetan, um ein deutliches Zeichen für Solidarität und Respekt zu setzen. Hetze und Gewalt haben keinen Platz in Salzgitter! Bei strahlend blauem Himmel und fast sommerlichen Temperaturen kamen rund 1800 Menschen zum Tor 1 der Salzgitter AG, um für Demokratie, Respekt und Solidarität ein deutliches Zeichen zu setzen.

Zu Beginn gab es Musik von Mind Erosion. Nach der Begrüßung des 1. Bevollmächtigten der IG Metall Salzgitter-Peine, Matthias Wilhelm, sprach der Oberbürgermeister Frank Klingebiel sein Grußwort. Er erinnerte an die historischen Wurzeln der Stadt, in der Zuwanderung und Multikulturalität schon immer eine große Rolle gespielt haben. Solidarität sei das Fundament der Stadt Salzgitter, betonte er in seiner engagierten Rede. Frieden, Freiheit, Toleranz und Nächstenliebe müssten überall tagtäglich in Schulen, Betrieben, Familien und Vereinen aufs Neue gelebt werden. Keine Gesellschaft sei davor gefeit, seine Grundwerte zu verlieren. Daher bedarf es Zivilcourage, um aktuelle Entwicklungen kritisch zu beobachten, um bereits den Anfängen zu wehren. Aus der Geschichte lernen, heißt auch, politisch verantwortlich zu handeln. Dieses Fest der Demokratie zeigt erneut: In Salzgitter gibt es keinen Platz für Rassismus - keinen Fußbreit! Nach weiteren leidenschaftlichen Rede- und Kulturbeiträgen wurde als sichtbares Zeichen die Respekt!-Werteball-Aktion durchgeführt. Durch gemeinsame Anstrengung gelang es, gemeinsam unsere Werte (-Bälle) hoch zu halten!