Aufstehen gegen Rassismus – für Respekt und Solidarität

Der AfD Landesparteitag, der am 23. Februar 2019 parallel zur Demo und Kundgebung in Heidenheim stattfand, wurde zum Anlass genommen, um dort gemeinsam und friedlich gegen die menschenverachtende Positionen der AfD zu demonstrieren. Ziel der Demonstration war es, für eine offene und solidarische Gesellschaft zu demonstrieren und deutlich zu machen, dass Volksverhetzung, Rassismus und soziale Kälte in Heidenheim und auch anderswo keinen Platz haben.

Ein breites Bündnis aus Heidenheim und Umgebung, über dreißig Organisationen, haben zu dieser Demo und Kundgebung gemeinsam aufgerufen. Die Demo begann um 9:30 Uhr am Bahnhof mit ca. 500 Teilnehmenden. Sie ging zunächst durch die Innenstadt, in der auch die Zwischenkundgebung stattfand. Bei der Zwischenkundgebung sprach Ilse Kestin, Landesprecherin der VVN-BdA. Durch diesen Redebeitrag konnten auch viele Passantinnen und Passanten mit unseren Anliegen und Inhalten erreicht werden.

Im Anschluss ging es weiter zum Congress Centrum, zum Platz der Abschlusskundgebung: Hier wurden folgenden Redebeiträge abgehalten um auch hier zu verdeutlichen, dass ein breites und buntes Bündnis bei dieser Demo und Kundgebung vertreten sind: Martin Grath, Mitglied im Landtag Baden-Württemberg für Bündnis 90/Die Grünen, Hilde Mattheis, Mitglied im Bundestag für die SPD, Saskia Jürgens, Die Linke und Sprecherin des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus" in Aalen. Und gewerkschaftlicher Vertreter zum Abschluss war Jonas Weber vom DGB-Bezirk Baden-Württemberg.

Umrahmt wurden die Redebeiträge durch Livemusik von verschiedenen lokalen Musikern und Bands. Die vielfältige Beteiligung von Menschen aus unterschiedlichen Organisationen und Zusammenhängen mit unterschiedlichen Transparenten und Bannern gegen rechts, machten deutlich, dass die Demo bunt und vielfältig ist. Es gab ein hohes Medieninteresse, auch überregional. Neben den Lokalzeitungen, die vorab die Demo ankündigten und im Nachgang davon berichteten, gab es auch Berichterstattung durch Radio- und Fernsender (z.B. SWR, Radio Ton, Radio 7, Regio TV).