Komparsen-Rolle bei einem Kinofilm

Aktions-Idee 2

“Kein Platz für Rassismus” auf der großen Leinwand

Bilder können stärker sein als Worte. Daher unterstützen wir den Film "Eine Handvoll Wasser“ mit Jürgen Prochnow. "Respekt! Kein Platz für Rassismus" ist aktiv mit dabei – und stellt Komparsen zur Verfügung.

In einer Zeit wie dieser darf das Kino nicht schweigen. Wenn die Inhumanität zurück kommt und ihre rassistischen und totalitären Ansichten in Radio, Fernsehen und Zeitung zu Gehör bringt, muss die Zivilgesellschaft dagegen halten. Der neue Film "Eine Handvoll Wasser" der hessischen Filmproduktion Neopol Film erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens und eines alten Mannes. Unversehens dringt sie aus der „Außenwelt" in das einfache, aber zusehends unglückliche Leben des alten Mannes ein und bringt alles durcheinander. Dabei ist sie so völlig anders, dass der Alte nicht umhin kommt aufzutauen und seine Voreingenommenheit überdenken muss.

Jürgen Prochnow und Pegah Ferydoni

Hollywood-Veteran Jürgen Prochnow (Das Boot, Der Da Vinci Code), erst seit Kurzem wieder in Deutschland, gibt den alten Konrad. Ihn scheint die Flüchtlingskrise erstmal nicht zu stören, er weiß nicht einmal, wo die Konflikte überhaupt stattfinden. Aber die kleine Thurba, die aus dem Jemen kommt, hat mit ihm einiges gemeinsam: Denn auch er musste als Kind fliehen, aus Polen und hat den Krieg aus erster Hand miterlebt. Wie er hat auch das Mädchen auf die harte Tour gelernt, was Krieg ist, wie er sich anfühlt und wie er riecht. Durch diese gemeinsame Erfahrung entwickeln sich bei Konrad Mitgefühl und der Drang zu helfen.

Die Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" glaubt an dieselben Prinzipien wie die Macher von „Eine Handvoll Wasser“. Wir halten es daher für wichtig, Versuche zu unterstützen, die in der Öffentlichkeit auf ein humanes, vielschichtiges Menschen- und Weltbild pochen und sich der gegenwärtig vorherrschenden Inhumanität entgegen stellen.

Werde Kompars*in!

“Respekt! Kein Platz für Rassismus" stellt Kompars*innen für den Film. Du hast also die Möglichkeit, direkt am Set dabei zu sein und im Film mitzuspielen. Voraussetzungen dafür sind, dass du volljährig bist, einen Tag lang in Frankfurt zum Dreh zur Verfügung stehst und keiner Tätigkeit auf der Basis eines Minijobs nachgehst. Der Komparsentag wird auf Grundlage des gesetzlichen Mindestlohns vergütet, zzgl. Fahrtkosten. Die Teilnahme von Beschäftigten der Respekt!-Initiative und ihren nahen Angehörigen ist nicht gestattet.

So kannst du dich bewerben: Schicke uns dein Motivationsvideo! Sage uns in maximal 30 Sekunden was dich dazu bewegt, bei dem Film mitspielen zu wollen! Das Video wird nur für die interne Auswahl verwendet und nicht veröffentlicht. Bitte schicke uns dein Video unter Angabe deines Namens und deiner E-Mail-Adresse über WhatsApp an folgende Nummer: +49152 2350 0174

Einsendeschluss ist der 25. September.

So wie sich Konrad und Thurba in "Eine Handvoll Wasser" gegenseitig lernen zu brauchen, um die Wechselfälle des Lebens zu überwinden, genauso braucht die Gesellschaft Kunst, um ihre Probleme zu reflektieren. "Respekt! Kein Platz für Rassismus" wünscht dem ganzen Team von Neopol-Film alles Gute und viel Erfolg. Wir freuen uns, Teil eines weiteren Projekts zu sein, das auf Empathie, friedliches Zusammenleben und gegenseitige Hilfe aufmerksam – und einem breiteren Publikum zugänglich macht.