Wir sind Fulda #wirsindmehr Demo gegen AfD mit Kulturprogramm auf dem Universitätsplatz

Unter dem Motto „Wir sind Fulda – wir sind mehr!“ kamen am 30. September 2018 rund 1.000 Teilnehmer*innen zu einer Großkundgebung und setzten ein starkes Signal gegen Hass, rechte Hetze, Gewalt und Rassismus. Bei der Veranstaltung, zu der ein Bündnis von über 50 Organisationen aus Parteien, Gewerkschaften, Vereinen und kirchlichen Gruppen aufgerufen hatte, traten zahlreiche renommierte Künstler*innen und Redner*innen auf.

Bereits am Morgen des 30. Septembers begann die Veranstaltung unter dem Motto „Hass ist krass – Liebe ist krasser“  mit einer Kundgebung von Jugendorganisationen wie Fulda-stellt-sich-quer-Jugend, Jusos, Junge Grüne und der DGB-Jugend auf dem Fuldaer Bahnhofsvorplatz. Der Demonstrationszug setzte sich von dort aus quer durch die Stadt zum Universitätsplatz in Bewegung. Auf dem Weg zündeten Teilnehmer*innen Konfettikanonen – als Symbol dafür, wie weltoffen und bunt Fulda ist.

„Mit der heutigen Kundgebung wollen wir zeigen, dass Ideologien, die die Würde des Menschen verletzen, im Landkreis Fulda keinen Platz haben – egal aus welchen politischen Ecken sie stammen“ sagte Andreas Goerke von Fulda stellt sich quer e.V.

Die Abschlusskundgebung begann mit unterschiedlichen Künstler*innen wie Revolte Tanzbein und der Sängerin Cynthia  Nickschas. Später folgten Microphone Mafia und Bengio. Redebeiträge kamen von SPD-Vize Ralf Stegner, Dr. Stefanie  Rentsch vom Deutschen Evangelischen Kirchentag, Sandro Witt vom DGB Hessen-Thüringen, Judith Amler von Attac! und Jürgen Kasek von den sächsischen Grünen.