Rock gegen Rechts in Frankfurt

Nach mehr als 20 Jahren fand am diesjährigen Antikriegstag, dem 1. September wieder ein „Rock gegen Rechts“ in Frankfurt am Main statt. Frankfurt positioniert sich damit klar: „Wir sind bunt, nicht braun!“ Das Konzert stand unter dem Motto „Für Frieden und Solidarität“.

In Anbetracht der  politischen Entwicklung der letzten Monate war es höchste Zeit, ein klares Zeichen gegen den Rechtsruck zu setzen. Über 70 Organisationen darunter Umwelt- und Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Parteien, Stiftungen und städtische Institutionen hatten unter dem Motto „Für Frieden und Solidarität“ über 15.000 Teilnehmer*innen zum Konzert auf dem Frankfurter Opernplatz mobilisiert. Es war das erste „Rock gegen Rechts“ seit dem „Heute die! Morgen Du!-Konzert 1992. Das erste „Rock gegen Rechts“ hatte 1979 in Frankfurt stattgefunden.

Ein Highlight der Veranstaltung war die Aktion der jungen IG Metall zusammen mit der DGB Jugend, bei der buntes Konfetti auf die Teilnehmer*innen regnete, nachdem zuvor 2 ver.di-Aktive eine bewegende Rede gehalten hatten.

„Wir wollten ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung, für Frieden und Menschenrechte, Vielfalt und Solidarität setzen“, so Philipp Jacks, einer der Hauptorganisatoren der gelungenen Veranstaltung.