Klares Statement gegen Rassismus und Hetze bei der Betriebsrätefachtagung der IG Metall Berlin

Fotos: Christian v. Polentz / transitfoto.de

Björn Böhning,Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium (Dritter von links), Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, Regina Katerndahl, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Berlin, Klaus Abel, Erster Bevollmächtiger der IG Metall Berlin und 380 Berliner IG Metallerinnen und Metaller setzen ein Zeichen gegen rechte Hetze

So viele Betriebsräte, Schwerbehinderten-, Jugend- und Auszubildendenvertreter*innen wie noch nie auf einer Betriebsrätefachtagung, hochkarätige Gäste, dreizehn Fachforen, viel Vernetzung untereinander und ein klares Statement gegen Rassismus und Hetze: Die Betriebsrätefachtagung 2018 war ein schöner Erfolg für die IG Metall Berlin.

Der Erste Bevollmächtigte Klaus Abel bedankte sich bei den Betriebsräten, Schwerbehinderten-, Jugend- und Auszubildendenvertretern, aber auch bei dem Regierenden Bürgermeister für die gute Unterstützung bei den zurückliegenden Auseinandersetzungen um den Erhalt von Arbeitsplätzen: „Allein die Ankündigung, dass Michael Müller als Regierender Bürgermeister einen Klingenhersteller im Tempelhof besucht, ist bis in die Konzernzentrale nach Boston vorgedrungen. Das hat uns geholfen, in den Verhandlungen ein noch paar kleinere Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen.“

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller unterstrich: „Nur mitbestimmte Arbeit ist gute Arbeit.“ Er stellte in seinem Statement die Berliner Industriepolitik ins Zentrum. Er verwies auf Berlins Standortfaktoren wie die gut qualifizierten Facharbeiter*innen, die 180.000 Studierenden aus aller Welt, die freien Flächen, die es in der Stadt noch gäbe, sowie die hohe Anzahl an Startups. Aber auch das Engagement gegen Rechtspopulisten und rechte Hetze sei ein harter Standortfaktor im Wettbewerb um neue Unternehmen: „Dazu zählt auch das IG Metall-Motto Respekt! Unsere Alternative heißt Solidarität. Denn Unternehmen wollen soziale Sicherheit, ihre Mitarbeiter sollen sich in einem freien Europa ohne Grenzen unbehindert bewegen können.“

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