Eine Filmvorstellung der Respektinitiative und der IG Metall Chemnitz

Wir sind jung. Wir sind stark. – Kein Platz für Rassismus

Unterstützer von links nach rechts: Tim (Die Linke), Andre (Jusos), Robin (Bündnis Chemnitz Nazifrei) und Volkmar (Bündnis 90/Die Grünen)

In diesem Film werden die Ereignisse in Rostock-Lichtenhagen vor 26 Jahren beleuchtet. Im Sommer 1992 zündeten hier Jugendliche nach pogromartigen Tagen ein Wohnheim von Immigranten und sogenannten Gastarbeitern an. Er zeigt die Geschichte der Opfer, der Täter und all jener die weggeschaut haben.

Weshalb zeigt die IG Metall Chemnitz, 26 Jahre nach diesen Ereignissen diesen Film gerade jetzt in Chemnitz? Philipp Zänker, Gewerkschaftssekretär der IG Metall begründet die Entscheidung mit aktuellen Ereignissen: "Derzeitig erleben wir eine Situation in unserer Stadt, die leider viele Parallelen zu den damaligen Ereignissen in Rostock aufweist. Vermehrt begegnet uns Gewalt gegen Menschen aus Einwandererfamilien und Angriffe auf Restaurants anderer Nationalitäten nehmen zu. Es geht uns darum, auf die derzeitige Situation aufmerksam zu machen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen."

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Abgeordneten Monika Lazar (Bündnis 90/Die Grünen), Volkmar Zschoke (Bündnis 90/Die Grünen), sowie die örtlichen Parteiverbände von Die Linke Chemnitz und der SPD Chemnitz und das Bündnis Chemnitz Nazifrei.

Moderiert durch die IG Metall, wurde die Respektkampagne vorgestellt und durch Volkmar Zschoke für die Grünen, Andre für die Jusos und Tim Detzer, Vorsitzender des Stadtvorstandes der Linken kurz in die aktuelle Situation in Chemnitz eingeführt. Im Anschluss an den Film gab es noch einen kurzen Ausblick durch Robin von Chemnitz Nazifrei, der Möglichkeiten der weiteren Vernetzung für die Teilnehmer bot.

Auch der gemeinsame Austausch im Anschluss an die Veranstaltung wurde von vielen genutzt.