Die NaturFreunde Rheinland-Pfalz aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung

Respekt! bei den Naturfreunden Rheinland-Pfalz

 

 

Gemeinsam mit den regionalen Geschäftsstellen der IG Metall und der Unterstützung der Initiative Respekt! konnten die Naturfreunde Rheinland-Pfalz weitere Häuser mit dem Respekt!-Schild ausstatten und so heißt es auch dort: Respekt! Kein Platz für Rassismus.

Stefan Schenk, stellv. Vorsitzender der NaturFreunde Rheinland-Pfalz, stellte klar, dass „Respekt gegenüber der Natur und unseren Mitmenschen schon immer Grundwerte der NaturFreunde waren und ausgrenzende oder herabwürdigende Aussagen und Handeln keinen Platz in unseren Häusern und unserem Verband haben“. Vertreter*innen der IG-Metall wiesen auf den gemeinsamen Ursprung beider Bewegungen in der Arbeiterbewegung sowie die Überschneidungen hinsichtlich der Grundwerte hin und betonten die Notwendigkeit, diese wieder und wieder mit Leben zu füllen. Eberhardt Dittus, der Vorstandsvorsitzende der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt, mahnte in seinem Beitrag an, nicht aus Angst oder Furcht zu schweigen, sondern überall und deutlich dafür zu sorgen, dass Drohungen, Hass und Herabwürdigung keinen weiteren Raum in unserer Gesellschaft einnehmen können.

Vertreter*innen verschiedener Ortsgruppen der NaturFreunde waren gekommen um die für ihre Naturfreundehäuser und -gruppen bestimmte Schilder entgegenzunehmen. Diese werden in den nächsten Tagen an den jeweiligen Orten angebracht. Aber auch Nachbar*innen und weitere Interessierte kamen an diesem Tag um der Aktion beizuwohnen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Liedermacher Uli Valnion und den Roten Raben begleitet. Den Abschluss bildete ein Vortrag der Fachstelle für Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN). In diesem wurde nochmals deutlich, wie vielfältig sich die Versuche Rechtsextremer gestalten, die Themen Umweltschutz, Nationalismus und Rassismus zu verknüpfen.