Respekt-Aktion der IG Metall Vertrauensleuten

Homburg: Rassismus? Nicht mit uns!

Bei Schaeffler-Homburg gibt es keinen Platz für Rassismus

23.03.2017

Am Homburger Schaeffler Standort wurden kürzlich Nazi-Schmierereien in Toilettenanlagen gefunden. Dies haben die IG Metall Vertrauensleute zum Anlass genommen, sich auf der Betriebsversammlung am 23.03.2017 eindeutig gegen jede Art von Rassismus, Fremdenhass und Intoleranz bei Schaeffler zu positionieren. Rene Schirra, Mitglied der Vertrauenskörperleitung, brachte es auf den Punkt: "Wer so denkt, gehört nicht zu Schaeffler!" Rechtes Gedankengut hat in unseren Pausenecken, an unseren Maschinen und in unseren Werkshallen nichts zu suchen. 

Seit Jahren versuchen die Vertrauensleuten gemeinsam mit der IG Metall, Rassismus und Fremdenhass mit Gesprächen und guten Argumenten zu bekämpfen. "Da kann es nicht sein, dass Einzelne mit Ihren Nazi-Schmierereien versuchen, Stimmung im Betrieb zu machen. Faschisten sind nicht unsere Kollegen!", so Rene.

Als Unternehmen, das stark vom Export abhängig sei, gefährde jede Art von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit die Arbeitsplätze und somit die Existenzgrundlage der Beschäftigten.

Im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen im Saarland, warb René für eine hohe Wahlbeteiligung. "Wir Arbeitnehmer müssen die wählen, die unsere Interessen bestmöglich vertreten. Fremdenhass, Europafeindlichkeit und Intoleranz sind für uns keine Option! Geht wählen und helft mit, unsere Zukunft mitzugestalten!"

 

Hier geht es zum "Schaeffler-Nachrichten der IG Metall".