Delegiertenversammlung in den internationalen Wochen gegen Rassismus

Im Zuge der internationalen Wochen gegen Rassismus befasste sich die Delegiertenversammlung der IG Metall Köln/Leverkusen mit dem Thema Rechtspopulismus.

Die Delegierten folgten gespannt dem Vortrag des Kollegen Benjamin Pfalz aus der Frankfurter Vorstandsverwaltung, der über die Hintergründe und das Ausmaß rechter Bewegungen in den Betrieben informierte. Eine klare Position gegen Ausgrenzung und Fremdenhass zu beziehen sei ebenso wichtig, wie rechtsgerichteten Stammtischparolen auch im Betrieb in direkter Gegenrede zu begegnen. Eine Aufforderung, die bei allen Anwesenden auf offene Ohren stieß.

Der 1. Bevollmächtigte Dieter Kolsch sagte im Bericht der Geschäftsführung, dass es zum Selbstverständnis der IG Metall Köln-Leverkusen gehöre sich für Vielfalt und Toleranz einzusetzen und dass man stolz darauf sei, seit jeher auch über die Betriebsgrenzen hinaus in Bündnissen wie z. B. "Arsch huh" mitzuwirken.

Gemäß unseren Leitlinien stehen wir für Demokratie im Betrieb, vertreten solidarisch die Interessen aller Beschäftigten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion oder Nationalität. Gewerkschaften und Betriebsräte bringen Menschen zusammen.

Rechtspopulisten betreiben die Aufspaltung und Ausgrenzung, wo Integration und Unterstützung notwendig ist. Wir fördern die Integration und das Verständnis zwischen den Beschäftigten unterschiedlicher Herkunft.

Am Respekt! Stand gab es neben zahlreichem Infomaterial auch die Möglichkeit zu einem Foto mit dem Respekt! Schild. Die Bilder findet ihr hier im Bericht.