Respekt ‘‘kein Platz für Rassismus‘‘

Familientag bei Mercedes in Wörth

Der ‘‘Tag der offenen Fabrik‘‘ am 17. Juni auf dem Werksgelände von Mercedes Benz in Wörth am Rhein, der größten LKW Fabrik der Welt mit ca. 12000 Beschäftigten. Wenn so ein Werk einen Tag der offenen Fabrik ausrichtet, dann kommen ungefähr 40000 Besucher und Volontiers sowie viele hunderte Aussteller und deren Personal. Ein idealer Ort um für Respekt zu werben und aufzuklären. Das Werk Wörth hat sich schon 2011 mit den damaligen Werkleiter Yaris Pürsün, dem Betriebsratsvorsitzenden Ulli Edelmann und dem 1. Bevollmächtigten der IGM Verwaltungsstelle Neustadt Uwe Schütz der Kampagne angeschlossen, ernannt wurde dabei Frank Hauck als 1.Respektbotschafter.

Es sind 5 Jahre vergangen und die Kampagne lebt, nun mit dem Werkleiter Gerald Jank, BR Vorsitzendem Thomas Zwick und dem 1. Bevollmächtigten der IG Metall Geschäftsstelle Neustadt Ralf Köhler und den mittlerweile 2 Respektbotschaftern Hellgard Penno und Frank Hauck.

Am 17. Juni lud nun das Werk zum Tag der offenen Fabrik ein, auf Anfrage im Vorfeld der Planung wurde ein Stand für Respekt zugesagt und unsere Planung begann. Wir dachten uns, dann gehen wir in die vollen und präsentieren die Kampagne in ihrer ganzen Breite, also Beratung rund ums Thema, Spaß und Spiel für Kinder, Info Material für Interessierte und Preise rund um das Thema Respekt und das Werk Wörth. Die Resonanz war überwältigend! Die Beteiligten des Teams Respekt: Sandra Minnert, die Schirmherrin der Kampagne, Thomas Zwick, BR Vorsitzender Werk Wörth, Peter Henrich, Ulli Edelmann, Helmut Kindler, allesamt Betriebsräte Werk Wörth und den beiden Respektbotschaftern Hellgard Penno und Frank Hauck hatten alle Hände voll zu tun.

Die Respekt Zeitschriften fanden regen Zuspruch und waren auch Diskussionsgrundlage für viele Gespräche, auch die Respekt Pins als Symbol der Unterstützung wurden gerade nach informellen Gesprächen nachgefragt. Es gab viele Besucher die uns für die bereits geleistete Aufklärungsarbeit dankten und betonten, wie wichtig unser weiteres Engagement ist. In Zeiten von AfD, von Lügen über Flüchtlinge, die systematisch verbreitet werden, von Falschmeldungen in sozialen Netzwerken bis hin zu Stammtischparolen sind Ansprechpartner im Umfeld schon wichtig. Wir Respektbotschafter nehmen das mit betrieblichem und privatem Umfeld nicht so genau und beraten, helfen und klären auf wo auch immer wir gefragt werden.