Eine klare Botschaft gegen Rassismus
- Samstag, 03. Dezember 2011
Ex-Nationaltorhüterin Silke Rottenberg engagiert sich zu Hause beim SC Enzen-Dürcheven für die »Respekt!« Initiative.
Was in der Karriere von Silke Rottenberg keinen Platz hatte? Rassismus und Diskriminierung. »Ich bin von den Jungs immer toll in die Mannschaft integriert worden«, so Rottenberg. Damit das auch in den kommenden Fußballgenerationen so bleibt, engagiert sich die Welttorhüterin für die Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus«.
Sie hat fast alles gewonnen, was man als Fußballerin gewinnen kann. Sie ist Doppel-Weltmeisterin und dreifache Europameisterin. So ganz nebenbei gewann sie noch zweimal die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen und wurde viermal Deutsche Meisterin.
Rottenberg zog mit 16 Jahren das erste Mal Torwarthandschuhe an und begann ihre Karriere beim SC Enzen-Dürscheven. »So gesehen bin ich eine Spätstarterin«, sagt die heute 39jährige, die meist als Libero oder manchmal auch als Linksaußen spielte. »Ich habe dem Verein unglaublich viel zu verdanken und komme immer wieder gerne zu den Wurzeln zurück«, fügt sie hinzu.
Jetzt konnte die ehemalige Nationalspielerin ihrem ehemaligen Verein etwas zurückgeben – in Form eines »Respekt!« Schildes. »Es hat vor allem einen sehr hohen symbolischen Wert. Silke ist, auch wenn sie ihre aktive Karriere beendet hat, immer noch ein Vorbild für unseren Fußballnachwuchs«, sagte der 1. Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Kupilas .
Auch Zülpichs Bürgermeister Albert Bergmann sprach von einem richtigen Zeichen zur richtigen Zeit. »In der heutigen Zeit, in der die braune Seuche wieder verstärkt um sich greift, wird Respekt immer wichtiger«, so Bergmann.
Presse:
Kölnische Rundschau, 05.12.2011
Silke Rottenberg Homepage, 14.12.2011
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SC Enzen-Dürscheven 1946 e.V. · Firmenicher Straße · 53909 Zülpich-Enzen



