Volkswagen Salzgitter setzt ein deutliches Zeichen

»Respekt! – Kein Platz für Rassismus« - unter diesem Motto eröffnete Dirk Windmüller, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Salzgitter, die Betriebsversammlung auf dem Außengelände des Volkswagen Werkes in Salzgitter. Die Initiative »Respekt! – Kein Platz für Rassismus« ist eine nationale Kampagne, richtet sich gegen jegliche Art von Rassismus und wird u.a. auch von der IG Metall unterstützt.

Ein imposantes Plakat mit dem Aufdruck »Respekt! – Kein Platz für Rassismus« wurde in direkter Sicht für alle Ankommenden an der Hallenaußenwand angebracht und auf der Betriebsversammlung zusammen mit der VW - Belegschaft eingeweiht.

Damit macht Volkswagen Salzgitter, einer von 62 Fertigungsstandorten des Volkswagen Konzerns weltweit, einmal wieder ganz deutlich klar, dass in ihrem Werk »kein Platz für Rassismus« ist! Zumal es im Werk Salzgitter über 20 unterschiedliche Nationen gibt. Im Anschluss an die Eröffnungsworte von Dirk Windmüller richtete Andreas Blechner, Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Salzgitter, einige Worte an die VW – Belegschaft. Dabei machte er deutlich, dass Rassismus nicht nur in Form von Ausländerfeindlichkeit zu verstehen sei, sondern vielmehr als Oberbegriff für verschiedenste Arten von Diskriminierungen. So ist auch eine Diskriminierung aufgrund einer Behinderung, der Religions- oder Geschlechtszugehörigkeit eine Diskriminierung. Das größte Problem im Zusammenhang mit Rassismus in der Gesellschaft und den Betrieben ist jedoch nach wie vor die Ausländerfeindlichkeit. Andreas Blechner machte deutlich »Ein Mensch ist ein Mensch«, egal in welchem Land er oder sie geboren ist. Alle Menschen haben ähnliche Probleme, nur auf einem anderen materiellen Niveau und deshalb darf Solidarität nicht nur ein betrieblicher Begriff sein, sondern muss weltweit gelten.

Anschließend übergab Andreas Blechner das Wort an den Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter und zugleich Schirmherr der Aktion für die Stadt, Frank Klingebiel (CDU). Dabei sagte Klingebiel, dass es richtig und wichtig ist die Initiative »Respekt! – Kein Platz für Rassismus«, die Ihre Wurzeln im Sport hat, nun auch in die Betriebe zu bringen. »Respekt und Toleranz müssen in unserer Gesellschaft ganz oben stehen.«, so Klingebiel.

Auch Falko Rudolph, Werkleiter Volkswagen Salzgitter, unterstützte diese gelungene Aktion mit einer Rede zu der Belegschaft. Er betonte, dass der weltweit agierende Volkswagen Konzern rund 400.000 Kolleginnen und Kollegen hat und für die Zusammenarbeit dieser, Respekt in jeder Hinsicht eine der Grundvoraussetzungen sei. Genau deshalb ist das Thema Respekt bei Volkswagen schon seit Langem in den Konzernleitlinien verankert. Der Abschluss der Sonderaktion »Respekt! – Kein Platz für Rassismus«, im Rahmen der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Salzgitter, wurde mit einem Foto aller Anwesenden vor dem neuen Plakat gekrönt und festgehalten. Darauf folgte der Gang in die Halle zur Fortsetzung der »normalen« Betriebsversammlung. Volkswagen Salzgitter setzt mit dieser Aktion ein deutliches Zeichen und macht klar, dass in ihrem Werk keinerlei Platz für Rassismus ist.


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