Frieden braucht Toleranz und Respekt
- Donnerstag, 23. Februar 2012
Die bundesweite Schweigeminute zum Gedenken an die fremdenfeindliche Mordserie verbrachten die Beschäftigten des DGB-Hauses gemeinsam vor ihrer Haustür. Es war für Alle eine Selbstverständlichkeit die Arbeit zu unterbrechen und einen Moment lang in Gedanken bei den Angehörigen zu sein.
Diese mussten nicht nur den schmerzlichen Verlust von Familienmitgliedern erleben, sondern waren auch jahrelangen falschen Verdächtigungen und Anfeindungen ausgesetzt. »Eine Schande für Deutschland« nannte es die Kanzlerin Angela Merkel. Damit kann nicht nur gemeint sein, dass Antisemitismus und Rassismus in Deutschland immer noch auf fruchtbaren Boden stößt. Auch die Serie von Ermittlungspannen deutscher Behörden ist nicht hinnehmbar. Die Gefahren rechtsextremistischer Gewalt müssen endlich erkannt und konsequent verfolgt werden. Die Täter müssen gestoppt werden. Die demokratische Gesellschaft muss die richtigen Lehren aus den Vorgängen ziehen und offensiv für ein friedliches Miteinander eintreten, wir dürfen keine Gewalt gegen andere akzeptieren. Der Schutz für Leib und Leben gilt für jedermann in unserem Land.«
»Das friedliche Zusammenleben der Menschen aus vielen Nationen ist auch in Hagen ein wertvolles Gut. Für Hass und Gewalt ist dabei kein Platz. Ein gegenseitig toleranter und respektvoller Umgang ist der richtige Weg.«, bemerkte zum Abschluss die Gewerkschaftssekretärin Anne Sandner. »Respekt!« war das Stichwort für Gisela Mielke und Sonja Lauschinski von der IG Metall, die im Rahmen der Schweigeminute den richtigen Anlass sahen, das frisch angebrachte Schild am Gewerkschaftshaus zu enthüllen. Mit dieser bundesweiten Initiative wirbt die IG Metall für ein faires und soziales Miteinander in den Betrieben. Gerade in der Arbeitswelt kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur zusammen. Und wenn dort Werte wie Toleranz und Solidarität, Würde und Anerkennung als Maßstab des Handels gelebt werden, kann die Botschaft: »Respekt! Kein Platz für Rassismus« aus den Betrieben in den Alltag getragen werden.
Quelle: lokalkompass.de
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DGB Hagen | 23. Februar 2012 | Frieden braucht Toleranz und Respekt
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