Unsere Netzwerkpartner

Die Basis der gesamten Arbeit gegen Rassismus und Intoleranz bilden unsere Netzwerkpartner. Viele tolle Initiativen und Organisationen setzen sich für den guten Zweck ein und binden uns in ihre Arbeit ein. Zusätzlich haben sich bereits fast 300 prominente Botschafter aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik bereit erklärt, die Initiative zu repräsentieren. Daneben treten zahlreiche Bürgermeister, Lehrer, Sozialarbeiter und andere vom »Respekt!« Gedanken begeisterte Personen als Multiplikatoren auf und schaffen Aufmerksamkeit für die Probleme in den unterschiedlichen Bereichen unserer Gesellschaft.


Grätsche gegen Rechtsaußen e.V.

»Rechtsextremismus, Gewalt gegen Minderheiten, Ausgrenzung und Rassismus sind keine Ausnahmen in unserer Gesellschaft. Man trifft täglich überall auf sie. Im Bus, auf der Arbeit, im Verein, in den Medien… Kleine versteckte Äußerungen oder Redewendungen offenbaren unsere tatsächliche Einstellung gegenüber dem Unbekannten. Oft nur so dahin gesagt, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden und den Sinn des Gesagten zu hinterfragen. Es gilt, die Menschen ins Boot zu holen, die nicht offensichtlich extrem sind, sondern die eigentlich in der Mitte der Gesellschaft stehen. Demokratisches Bewusstsein schaffen. Eine Demokratie, in der Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit herrschen, ermöglicht jedem Einzelnen den nötigen Freiraum für ein selbstbestimmtes und freies Leben. Nur wer über den Tellerrand schaut, sieht, was sonst noch so auf dem Tisch steht.« 

Manfred Linss
1. Vorsitzender Grätsche gegen Rechtsaußen e.V. 
www.graetsche-gegen-rechtsaussen.de



Hip - Hop macht Schule - Projekte für Toleranz und Respekt

»Toleranz und Respekt – das sind mit die Wurzeln des Hip Hop. Er ist entstanden aus einem ständigen Kampf gegen Gewalt, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung. Entstanden in den USA, finden wir ihn inzwischen auf der ganzen Welt wieder. Hip Hop ist Kraft. Er zeigt Dir, dass Du Respekt vor jedem Mensch haben musst. Überall gibt es Hip Hopper, die zusammenkommen und in einem Wettstreit zeigen, was sie können – sei es im Rap, Tanz, Graffiti, als Beatboxer oder als DJ. Es ist egal woher Du kommst wer Du bist. Wichtig ist, dass Du zeigst, was in Dir steckt. Das Projekt »Hip - Hop macht Schule« geht dorthin, wo Hoffnung und Träume weit entfernt sind und der Glaube an sich selbst nicht vorhanden ist. Wir zeigen, das jeder etwas kann und dass Hip Hop „Respekt“ bedeutet.«

Bickmack
Hip - Hop macht Schule - Projekte für Toleranz und Respekt
www.hiphopmachtschule.com

 


Datajockey: Social Research & Dialogue

»Meinungsfreiheit erfährt im Netz neue Dimensionen und stellt uns persönlich und als Gesellschaft vor eine Herausforderung: Wie können wir diese Freiheit und ihre Grenzen neu definieren? Und wie können wir Respekt  und toleranten Umgang im Netz fördern? Da es von so zentraler Bedeutung für unser gesellschaftliches Miteinander ist, diese Fragen zu beantworten, haben wir die Studie und Initiative »Meinungsfreiheit und Toleranz im Internet initiiert«. Um das Netz zu einem sichereren und respektvolleren Ort zu machen, führen wir eine partizipative Jugendstudie zum Thema durch und werten mit anderen Initiativen, Medienpädagog_innen und Jugendgruppen die Ergebnisse aus.«

Simon Schnetzer, Jugendforscher und Gründer von
Datajockey: Social Research & Dialogue
www.toleranzonline.de/teilnahme

 

 

Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.

»Wenn man sich mit Themen wie Diskriminierung, Rassismus oder Sexismus beschäftigt, steht man fassungslos und paralysiert vor verschiedenen Formen menschenverachtender Einstellungen, die in unserer Gesellschaft verbreitet sind. Mitunter ertappe ich mich selbst bei Äußerungen, die bei genauerer Betrachtung ausgrenzend sind. Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) hat in den nunmehr über zehn Jahren seines Wirkens vielen jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, einer antidemokratischen (Un-)Kultur wirkungsvoll etwas entgegenzusetzen. Eine demokratische Beteiligungskultur zu fördern und zu stärken und menschenverachtenden Einstellungen wirkungsvoll entgegenzutreten, das ist der Antrieb unserer Arbeit.« 

Andreas Stäbe, Geschäftsführer Bundesgeschäftsstelle
Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)
www.netzwerk-courage.de



Augen auf e.V. Oberlausitz

»Hallo Nazi – vielleicht liest DU diese tolle Zeitung. RESPEKT wünschst du Dir nur zu gern, wirst ihn aber nicht bekommen. Deine Vorbilder waren Mörder, unter Deinen Kameraden sind Mörder, auch du willst am liebsten diese und jene ausrotten, vertreiben, jagen oder bedrohen. Diese Menschenfeindlichkeit erfüllt von Hass wird nie RESPEKT verdienen, denn sie ist fehl am Platz in einer offenen, menschlichen Gesellschaft! Unser RESPEKT gilt all den vielen Menschen auf dieser Welt, die sich engagieren und sich Dir und Deinen Sympathisanten immer und immer wieder entgegenstellen! Sie verdienen Anerkennung, Zuspruch und Unterstützung! Und sei gewiss – wir sind viele und werden mehr!« 


Augen auf e.V. Oberlausitz
www.augenauf.net



Mach meinen Kumpel nicht an! e.V.

»Rechtsextremismus und extremistisches Gedankengut können nur bekämpft werden, wenn wir alle uns dagegen wehren. Wenn wir in einer offenen und von Akzeptanz geprägten Gesellschaft leben möchten, müssen wir selber aktiv werden! Seit über 25 Jahren kämpfen wir als gewerkschaftliche Initiative für Gleichbehandlung, gegen Rassismus und Rechtsextremismus in der Arbeitswelt. Ich bitte Euch um ein engagiertes und mutiges Auftreten gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Zeigt die GELBE HAND und sagt: Ich mit meiner Hand wehre mich dagegen, ich sage Dir: Du musst vor ihm Respekt haben, der ist mein Kumpel! Ich fordere alle Menschen auf, mutig und entschlossen Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu beziehen. Damit die Dumpfheit des Denkens und die Brutalität des Handels keine Chance mehr haben.« 

Dr. Klaudia Tietze
Geschäftsführerin des Vereins »Mach meinen Kumpel nicht an!«
www.gelbehand.de



Interkultureller Rat in Deutschland e.V.

»Im Wintermärchen beschreibt Heinrich Heine das Wechselspiel zwischen Gedanken und Handeln: »Und gehen auch Jahre darüber hin, / Ich raste nicht, bis ich verwandle / In Wirklichkeit, was Du gedacht; / Du denkst und ich, ich handle.« Kanzlerin Merkel hat bei dem Staatsakt für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23. Februar 2012 gesagt: »Aus Worten können Taten werden!« Im Oktober 2010 hat sie gesagt: »Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!« Der kommissarische Bundespräsident Seehofer hat im Oktober 2010 versprochen, in der Politik »bis zur letzten Patrone« gegen »Zuwanderung in die Sozialsysteme« zu kämpfen. Am 23. Februar 2012 hat er geschwiegen.« 

Torsten Jäger
Geschäftsführer Interkultureller Rat in Deutschland e.V.
www.interkultureller-rat.de



           

Aktion Courage e.V. und »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«

»Für die Rassismus-Prävention gibt es keine geeignetere Einrichtung als die öffentlichen Schulen. Denn die Schule ist der Ort, an dem alle Jugendlichen bis zum Alter von 16 Jahren erreicht werden können. Hier entscheidet sich, welchen Werten Menschen in ihrem Leben folgen und wohin sich dieses Land entwickelt. Angesichts der rassistischen Morde sollte nicht vergessen werden: Die Schule und die Pädagogen können ihre präventiven und zivilisatorischen Aufgaben nur erfüllen, wenn Politik und Gesellschaft sie dazu auch in die Lage versetzen. Schule muss in Zukunft mehr als bisher über die notwendige Zeit und Kompetenz verfügen, um das Selbstwertgefühl, den Partizipationswillen und die Empathiefähigkeit der Schüler und Schülerinnen zu stärken.« 

Sanem Kleff, Vorsitzende von Aktion Courage e.V.
und Leiterin von »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«
www.aktioncourage.org und www.schule-ohne-rassismus.org



Bollwerk gegen Nazis

Demokratische Kinder- und Jugendarbeit gegen Rassismus, Faschismus und Gewalt - das gehört zu den Schwerpunkten der Neuköllner Falken. Doch damit wurden sie auch zur Zielscheibe der Nazi-Szene. Das Kinder- und Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus wurde 2011 zweimal von Nazis angegriffen. Mit Brandanschlägen haben die braunen Verbrecher versucht, die Arbeit zu vernichten und die Falken zu vertreiben. Doch das Haus wurde wieder aufgebaut. Um in Zukunft im ASH weiterarbeiten zu können, müssen nun ein Zaun und eine Sicherheitsanlage her: 190 Meter lang, nicht zu überklettern, mit Bewegungs- und Brandmeldern, Videokameras usw. Kosten: 100.000 Euro. Um das Geld zu sammeln, wurde die Aktion Bollwerk gegen Nazis gestartet, die von Künstlern und Promis unterstützt wird. Wer helfen will, kann ein Stück Zaun kaufen. 1 cm kostet 5 Euro. 190 Meter für die Freiheit – kein Millimeter den Faschisten!

Andrew WaldeAndrew Walde
Projektleiter
www.bollwerk-gegen-nazis.de





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