Belegschaft der Daimler AG Bremen lernt die »Respekt!« Initiative kennen
- Mittwoch, 04. April 2012
Bei der Betriebsversammlung der Daimler AG Bremen am 27. März 2012 wurde die Belegschaft über alle Belange der Arbeitnehmerinteressen informiert. Dazu gehört auch das Engagement der IG Metall bei der Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus«.
»Respekt!« Botschafterin Ulrike Obermayr stellte den 12.000 Beschäftigten die Arbeit und Ziele der Initiative vor. »Ich finde es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter mitbekommen, dass sich die IG Metall für Respekt im betrieblichen Miteinander einsetzt. Deshalb unterstützen wir einerseits die Schildanbringungen und sind außerdem natürlich sehr interessiert daran, dass zu dem Thema im Betrieb weitergearbeitet wird«, sagte Obermayr, die im Vorstand der IG Metall für die gewerkschaftliche Bildungsarbeit verantwortlich ist.
»Wir arbeiten im Betrieb mit 40 Nationen, da ist es schon notwendig, dass man sich gegenseitig respektiert. Das ist das oberste Gebot«, sagte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Werner. »Selbst bei Mercedes gibt es Probleme mit Rassismus wie Türschmierereien. Mann muss Rassismus überall benennen. Wir haben eine Verantwortung«, bekräftigte es auch Meinhard Geiten, Bezirksleiter der IG Metall Küste.
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